Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der hier beschriebenen Verwendung von Cookies durch den BUND einverstanden. An dieser Stelle können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen bzw. eine erteilte Einwilligung widerrufen. Der Einsatz von Cookies erfolgt, um Ihre Nutzung unserer Webseiten zu analysieren und unser Angebot zu personalisieren.

BUND-Kreisgruppe Warendorf

Arbeitseinsatz im Naturschutzgebiet "Füchtorfer Moor"

22. September 2018 | Lebensräume, Naturschutz

Früher gab es große Weidetiere, heute den BUND Warendorf - im Einsatz für sonnenliebende Offenlandbewohner.

Pflegeeinsatz des BUND Warendorf im Naturschutzgebiet "Füchtorfer Moor".  (Hubert Brüggemann)

Zu den besonders wirksamen Maßnahmen im Artenschutz gehört das Abschieben von Mutterboden auf Sandflächen. Wo vormals Mais wuchs, blühen jetzt Pflanzen der Trocken- und Feuchtheide wie Sonnentau, Moorbärlapp, Besen- und Glockenheide im Naturschutzgebiet "Füchtorfer Moor" in Sassenberg.

Gefährdet sind diese Pflanzen jedoch durch die Tendenz zur Verbuschung. Dies ist heutzutage natürlich: Offene Flächen, auf denen junge Triebe von Bäumen gute Bedingungen haben, wachsen schnell zu. Nach und nach würde so ein Wald entstehen. Doch es gibt viele Tier- und Pflanzenarten, die offene, lichtdurchflutete Flächen zum Leben brauchen. Vor vielen Jahrhunderten, als es noch große, frei lebende Weidetiere in Deutschland gab, wurden solche Flächen durch deren Grasen freigehalten. Heutzutage sind solche Flächen "Kulturflächen" und müssen künstlich offen gehalten werden.

Die BUND Kreisgruppe Warendorf bemüht sich, durch regelmäßige Pflege die Gehölzentwicklung im Füchtorfer Moor zu kontrollieren. So können Offenlandbewohner, wie zum Beispiel Amphibien oder Heuschrecken auch weiterhin einen Lebensraum finden.

Zur Übersicht

BUND-Bestellkorb